Salted Caramel Chocolate Cake mit Salzstangen

Für alle die auch so gerne Salzstangen und Schokolade gleichzeitig vernaschen, für alle die den Geschmack von Salz und Schokolade lieben…

So lange habe ich nichts mehr gebacken, dass ich es kaum erwarten konnte endlich damit loszulegen. Das Backen einer solchen Torte hat auch etwas meditatives finde ich und bin begeistert von meinem heutigen

Salted Caramel Chocolate Cake mit Salzstangen

Happy Baking, happy Sunday!

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Vorab ein paar Anmerkungen:
Die Böden empfehle ich einen Tag vorher zu backen, dann sind sie vollständig ausgekühlt und brechen nicht so leicht wie frisch gebacken.

Ebenso die Schokoladenganache. Außer man hat etwas Zeit und Geduld zu warten bis sie die richtige Konsistenz hat.

Dauer: ca. 4 Stunden
*leicht

Schokoladenkuchen (am besten am Tag vorher)
Zutaten:
250g Butter
300g Rohrzucker
4 EL Kakaopulver
7 TL Wasser
4 Eier
230g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:
Drei 20 cm Backformen mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Butter bestreichen.
Backofen auf 150°C Umluft vorheizen und das Rost auf mittlerer Stufe positionieren. Bei Ober-/Unterhitze auf 175°C vorheizen.
Wer nur eine Backform hat, 2/3 der Masse zuerst backen, danach die Form abwaschen, wie oben beschrieben vorbereiten und den Rest des Teiges backen. Wer es ganz genau machen möchte wiegt den Teig und die Formen genau ab. Den Restteig der auf den zweiten Backvorgang warten muss, mit Frischhaltefolie abdecken.

Butter, Zucker, Kakao und Wasser in einem kleinen Topf erwärmen (nicht kochen), bis die Zutaten geschmolzen sind. Mit einem Schneebesen alles zu einer gleichmäßigen Maße verrühren. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die anderen Mehl abwiegen und mit dem Backpulver verrühren.
Eier trennen, Eigelb in einer kleinen Schüssel beiseite stellen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die lauwarme Schokoladenmasse in eine Rührschüssel umfüllen und die Eigelbe zügig unterrühren.
Das Mehl dazugeben und mit einem Handrührgerät zügig zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Nun das Eiweiß unterheben.

Die Schokoladenmasse gleichmäßig in die drei Formen füllen und ca. 30 Min backen. Holzstäbchentest durchführen, wenn das Stäbchen trocken ist, kann der Kuchen raus. Ansonsten noch ein paar Minuten weiter backen.

Kuchen kurz abkühlen lassen und dann vorsichtig aus den Backformen nehmen, auf dem Kopf vollständig auskühlen lassen, am besten über Nacht mit einem Geschirrtuch abgedeckt.

Schokoladenganache (am besten am Tag vorher)
Zutaten:
500g dunkle Schokolade
500ml Schlagsahne

Zubereitung:
Schokolade in kleine Stücke brechen und in eine Schüssel geben. Schlagsahne kurz aufkochen und auf die Schokolade gießen. Kurz stehen lassen, dann mit einem Schneebesen vorsichtig zu einer gleichmäßigen Schokoladenmasse verrühren. Nicht zu lange rühren, damit sich die Zutaten nicht wieder voneinander trennen. Abkühlen lassen.

Salted Caramel
Zutaten:
100g Zucker
45g gesalzene Butter
60ml Schlagsahne
1/2 TL Salz

Zubereitung:
In einem kleinen beschichteten Stiltopf Zucker schmelzen, Butter in kleinen Stückchen dazugeben (Achtung es schäumt ziemlich auf, nicht verbrennen!).
1 Minute lang unterrühren. Nun Sahne langsam reinlaufen lassen, 1 Minute kochen.
Salz dazugeben, vorsichtig umrühren. Sollten noch Zuckerklümpchen drin sein, den Topf in die Handnehmen und langsam schwenken. Man sollte es nicht zu lange auf dem Herd lassen, sonst verbrennt das Karamell.
Grundsätzlich sehr vorsichtig damit umgehen, mit Karamell kann man sich ziemlich verbrennen.
Im Topf stehen lassen.

Swiss Meringue Buttercreme
Zutaten:
90g Eiweiß (das bekommt man aus ca. 3 Eiern Größe L)
150g Zucker
140g Butter (Zimmertemperatur)
55g gesalzene Butter
Karamell

Zubereitung:
Butter abwiegen zusammen mit dem Karamell bereitstellen.
Eiweiß und Zucker in eine hitzefeste Metallschüssel geben. Ein Wasserbad vorbereiten. Einen kleinen Topf mit etwas Wasser füllen und auf mittlere Stufe auf den Herd stellen. Die Schüssel auf den Topf stellen und warm werden lassen. Dabei mit einem Schneebesen rühren. Der Zucker fängt an sich aufzulösen bis keine Zuckerkristalle mehr da sind. Ich fasse einfach mit sauberen Fingern rein, wenn zwischen den Fingern keine Kristalle mehr da sind, ist es perfekt. Die Masse soll sich bis 65°C erwärmen, nicht mehr. Es ist perfekt wenn man mit dem Finger reingreifen kann. Vom Herd nehmen und nun entweder mit der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät steifschlagen bis eine weiße feste Masse entsteht. Nun auf kleinster Stufe nach und nach kleine Stückchen Butter dazugeben und unterbreiten. Die Masse verwandelt sich kurzzeitig in eine körnchenkäseartige Konsistenz, weiterführen und plötzlich wird es eine wunderschöne gleichmäßige Buttercreme. Nun das Karamell langsam dazugeben, gut verrühren.

Fertigstellung der Torte
Zutaten:
1 Packung Salzstangen
1 Bastband oder ein anderes Band nach Belieben

Buttercreme in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (so groß wie möglich) füllen und gleichmäßig auf zwei der Böden verteilen, dabei ca. 0,5 cm zum Rand hin freilassen.
Böden aufeinander stapeln und kühlsteilen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenganache kurz verrühren, damit sie streichzart wird.
Für den nächsten Schritt verwende ich erstmal ein normales Küchenmesser/Frühstücksmesser und nenne diesen Schritt am liebsten „verspachteln“. Schokoladenganache mit dem Messer in die Lücken streichen um eine gleichmäßige Tortenwand zu bauen. Hierfür ist es ratsam sich ein Lineal und sogar eine Wasserwaage hinzuzunehmen. Abschließend mit einer Palette (gibt es übrigens auch im Baumarkt, aber auch im Backfachhandel oder online) gerade abziehen.
Übrigens es geht leichter wenn man den Kuchen drehen und gleichzeitig abziehen kann, hierfür nehme ich einen Drehteller aus Holz den ich zufällig hatte (eigentlich ist es eine Käseplatte für den Tisch) aber man ist ja kreativ.
Jetzt noch die Salzstangen leicht andrücken und den ganzen Rand damit auskleiden. Mit einem Bastband fixieren. Kurz vor dem Servieren noch mit Kakaopulver bestreuen, Puderzucker geht auch, dann sieht es schön Winterlich aus.

Viel Spaß beim Verschenken oder selbst vernaschen!

Eure Katharina

Brioche mit Heidelbeeren

Brioche Collage 1

 

Mein zweiter Versuch, letzte Woche ist der Teig beim Backen über die Ränder der Backform gequollen und zu einem pilzförmigen Gewölbe gebacken. Dem musste ich Abhilfe schaffen und habe etwas rumprobiert. Endlich bin ich mit dem Ergebnis zu zufrieden, fluffig und leicht ist mein Brioche. Noch lauwarm mit Butter ein Genuss. So soll Frühstück sein. Auch wenn ich mich zugegebener Maßen unter der Woche von Oats alles Art ernähre, ist das schon leckerer. Der Geruch beim backen, der Geschmack im Mund, ein Traum. Ab und zu darf man sich das doch gönnen.

Die Heidelbeeren kann man einfach mit anderen Beeren, Schokostückchen, Cranberries oder Rosinen austauschen. Oder einfach ohne alles, oder alles zusammen… wonach einem gerade eben ist, die Brioche ist eben sehr vielseitig *hihi*

Ich friere außerdem die Hälfte ein und taue es dann bei Bedarf bei Zimmertemperatur auf.

Brioche Collage 2

Zutaten:
125 ml lauwarme Milch
125 ml lauwarmes Wasser
1 Pck. Trockenhefe (7g)
60 g Zucker
120 g Butter
etwas weiche Butter für die Backform
1 großes Eigelb
1 EL Vanilleextrakt (optional)
350 g Mehl
1 ordentliche Prise Salz
1 handvoll Heidelbeeren
1 Eigelb

Zubereitung:
Milch und Wasser mischen. Hefe dazugeben und ca. 5 Minuten stehen lassen bis die Hefe sich in der Flüssigkeit aufgelöst hat, zum Schluss vorsichtig umrühren.

Mehl und Salz mischen.

Backform dünn mit Butter ausstreichen und mit etwas Mehl betreuen, damit der Teig später nicht anklebt.

Butter mit dem Zucker bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen und gut vermischen, sodass der Zucker sich auflöst. Etwas abkühlen lassen. Vanilleextrakt und das Eigelb unterrühren.

Butter-Zucker-Masse sowie Hefemilch zum Mehl dazugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine oder dem Handrührer zu einem glatten Teig verrühren. Je nach dem wie groß das Ei ist kann es sein, dass man noch etwas Mehl dazugeben muss. Am besten erstmal zwei drei Minuten kneten. Der Teig soll nicht zu flüssig sein und nicht mehr an der Schüssel kleben. Am besten gute 10 bis 15 Minuten kneten lassen, dann bekommt der Teig viel Luft.

Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Die Teigmenge verdoppelt sich in der Zeit.

Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas ausrollen, sodass man den Teig in zwei Stränge teilen kann. Heidelbeeren in die beiden Teigstränge drücken und längs zuklappen, sodass die Beeren versteckt werden. Nun die beiden Teigstränge miteinander verzwirbeln und in die Form legen. Die Länge und Breite vom Teigstrang soll sich an der Form orientieren, ich verwende eine Kastenform mit 26 cm länge. Der Teig sollte etwas kürzer und schmaler ausfallen, da er noch aufgehen wird.
Form abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
An einem warmen Ort kann so Vieles sein, an der Scheibe wenn die Sonne reinscheint, auf oder neben der Heizung, im leichten warmen Backofen (niedrigste Stufe), unter der Daunenbettdecke😉 …

In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Die Oberfläche mit Eigelb bestreichen und ca. 45 Minuten backen. Wenn die Oberfläche anfängt goldbraun zu werden, mit Alufolie abdecken und weiter backen.

Nach ca. 35 Minuten eine Stäbchenprobe machen. Wenn das Stäbchen trocken bleibt, darf die Brioche raus.

Kurz abkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Butter oder pur genießen.

Lasst es Euch schmecken!

Eure Katharina

 

Rhabarber-Zitronenkuchen mit Erdbeeren

Ist das die schönste Zeit im Jahr, denn es gibt Rhabarber? Ich glaube ja. Aber unter uns Food-Lovern könnte es sein, dass sich die schönste Zeit auch wiederholt. Ganz egal, jetzt gerade ist Rhabarberzeit und die macht mich soo glücklich.

Schon wieder musste ich auf dem schönsten Hamburger Goldbekmarkt zuschlagen und Rhabarber nach Hause schleppen, im störmenden Regen, in Gummistiefeln vollbepackt, nass und trotzdem glücklich. Am liebsten diesen tollen Himbeerrhabarber, den es seit Mitte April gibt. Man muss ihn nicht schälen, er hat weniger Säure und eine wunderbar rote Farbe innen.

Eigentlich wie ihr schon gemerkt habt durchlaufe ich eine mehr oder weniger unfreiwillige Blogpause. Ich hoffe aber, dass ich mich mit frischem neuen Bloggesicht bald wieder voll und ganz auf das Backen und Bloggen konzentrieren kann.

ABER diesen super easy peasy Rhabarberkuchen, weil er so schnell und lecker ist, wollte ich unbedingt mit euch teilen und dem Aufruf von kochkarussell nachgehen, sie sucht nämlich die tollsten Rhabarberrezepte in ihrem Rhabarberglück-Event.

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Dauer: 1 Std.

Rezept:
für ein ganzes Backblech

Zutaten:

250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 TL Vanillesirup (zum Rezept) oder etwas Vanillezucker
Abrieb von 2 mittleren Zitronen
4 Eier (Größe M)
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 kg Rhabarber (am besten Himbeerrhabarber)
1 handvoll Erdbeeren
Puderzucker zum bestäuben und für den Guss
1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Rhabarber und Erdbeeren waschen und zurechtschneiden.

Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Butter mit Zucker, Vanille und dem Zitronenabrieb schaumig rühren.

Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit den Eiern zu der Butter-Zucker-Masse geben bis ein glatter Teig entstanden ist. Dabei nicht zu lange rühren.

Backblech mit Backpapier auslegen und einen eckigen Backrahmen aufstellen.

Den Teig auf dem Backblech verteilen, dabei etwas mehr Teig an den Rändern verteilen.
Rhabarberstangen in den Teig drücken, Erdbeeren in die Lücken legen und ab in den Backofen für ca. 20 bis 30 Minuten bis der Kuchen goldbraun gebacken ist.

Wenn der Kuchen erkaltet ist mit Puderzucker bestäuben. Ganz lecker schmeckt es auch mit etwas Guss, dafür etwas Zitronensaft mit Puderzucker mischen und mit einem Teelöffel grob über den Kuchen verteilen.

Das war’s schon. Einen wunderschönen Muttertag!

Und hier geht es zum Rhabarberglück-Event von Kochkarussell.

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Mango Sticky Rice Cake – ein Dessert wird zum Kuchen & ein kleiner Bilder-Reisebericht-Myanmar

Mango Sticky Rice ist ein super leckeres Dessert aus Thailand. Wenn man das Vergnügen hat da Urlaub machen zu dürfen, sollte man es sich nicht entgehen lassen.
Glutinöser Reis wird dabei mit Kokosmilch gekocht und mit frischer Mango, süßer Kokosmilch und Mandelcrispies serviert. Man bekommt es überall während der Mango-Saison, die gerade angefangen hat als wir Ende Februar unsere Thailand/Myanmar-Reise angetreten haben
Denn auf die leckeren, saftigen und süßen Mangos freute ich mich sehr.

Ach und es war also mal wieder nicht einfach NUR ein aufregender Urlaub. Zwischendurch ein Backtag für eine besondere Köstlichkeit macht mir wirklich großen Spaß (das habe ich schon einmal in Australien ausprobiert, da entstand in einem Ferienhaus, noch in Bademode bekleidet eine famose Pavlova nach Familienrezept- siehe da). Wieder andere Bedingungen in der Küche, ein Reiskocher und ein Fotoshooting bei fast 40°C.
Und das Fazit, es hat sich gelohnt, die glücklichen Gesichter der Thais, was die Deutsche da aus ihrem geliebten Sticky Rice angestellt hat, nicht schlecht und *yummy*.
UND der absolute Wetter-Härte-Test für eine kleine Torte. Gut zu wissen, sie hat sich wacker geschlagen, standhaft den 40°C getrotzt, falls uns ein Jahrhundert-Rekord-Sommer erwartet oder so… Und kaum war der Kuchen verputzt ging es schon weiter von Bangkok in das spannende Myanmar.

Aber jetzt ist erstmal Ostern und dafür eignet sich die kleine Torte wunderbar.

Meine kulinarische Urlaubs-Back-Inspiration oder eine kulinarische Back-Exkursion?
Hilft garantiert bei Fernweh.

Mein Mango Sticky Rice Cake:

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Rezept für einen 20 cm Kuchen
Dauer: ca. 1 Std.
* ganz leicht

Zutaten:

1 reife Mango
etwas Zitrone oder Limette
150 g Haferkekse
100 g Butter
150 g glutinösen Reis (vom Asia-Supermarkt)
120 ml Kokosmilch (z. B. aus der Dose vom Asia-Supermarkt)
50 g Zucker
120 ml Schlagsahne
1 Pck. Sahnesteif

Zubereitung:

Reis ca. 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen.
Anschließend mit der Kokosmilch im Reiskocher kochen. Sonst gemäß Packungsanweisung mit Wasser kochen, nur entsprechend angegebene Wassermenge, um die 120 ml Kokosmilch reduzieren.

Haferkekse ganz fein zermahlen oder in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Nudelholz klein walzen. Butter schmelzen und miteinander vermischen.
Die Backform mit Backpapier auslegen und nun die Keksmischung gleichmäßig auf dem Boden verteilen. In den Kühlschrank stellen.

Sahne mit Sahnesteif aufschlagen und kaltstellen.

Mango schälen, entkernen und die die beiden Hälften quer in dünne Scheiben schneiden. Das übrige Mangofruchtfleisch mit etwas Zitrone oder Limette pürieren.

Nun den gekochten noch warmen Reis mit dem Zucker vermischen, dieser schmilzt jetzt im warmen Reis. Leicht abkühlen lassen und die Schlagsahne unterheben.
Die Hälfte vom Reis ebenmäßig auf den Keksboden verteilen.
Das Mangopüree auf die Reisschicht verteilen und mit dem Rest Reis abdecken und glatt streichen.

In der Mitte beginnend die Mango in Rosettenform auf dem Reis verteilen. Bis zum Vernaschen kaltstellen.

Fertig und Frohe Ostern!

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Und weil es so schön und aufregend war, hier ein paar Eindrücke aus dem Nachbarland der Inspiration:

Naw Pyi Taw – die kuriose neue Hauptstadt mit dem Highlight, einer 20-spurigen Strasse vor dem neuen Regierungs-PALAST… ach ja nur, dass hier kaum Autos fahren, wir konnten einfach mittendrin stehen, Fotos machen und das Unglaubliche bestaunen. Verkehrschaos wird es hier wohl nicht geben, wir wollen in 30 Jahren wiederkommen.

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Inle Lake – auf fast 900 Metern Höhe liegt der See auf dem sich kleine Dörfer und Städtchen angesiedelt haben. Schwimmende Gärten und Märkte, Einbeinfischer und wenn man Glück hat sieht man auch eine der bekannten Langhalsfrauen. Eine wunderbare ruhige Oase in den Bergen. Man kann hinfliegen, aber ein Strecke sollte man fahren. Für knapp 300 km gute 7,5 Stunden einplanen. Es ist sehr aufregend und spannend was man auf dem Weg sieht, es lohnt sich. Das ist das wahre Myanmar, abseits der bereits bekannten Orte. Einen schönen kleinen Markt kann man auf dem Weg im kleinen Örtchen Kalaw sehen, leckeres Essen inklusive z. B. Fried Rice oder handgemachte Samosas. Das Essen beeinflusst durch China, Indien und Thailand, den Nachbarländern.

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Markt in Kalaw – auf dem Weg zum Inle Lake

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handgemachte frische Samosas – lecker

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Einbeinfischer am Inle Lake

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Langhalsfrau bei der Arbeit

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Schwimmende Gärten – Frau bei der Arbeit

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Bagan – ein kleiner Ort mit einer sehr langen Geschichte. Über 3000 Tempel zieren die Gegend. Ein besonderes Spektakel bietet ein Ballonflug zum Sonnenaufgang. Die morgendliche Hitze von oben sowie der Sand von unten treffen aufeinander und umhüllen die Tempel in einen vermeintlichen Nebel, eine magische Stimmung. Und sanfter könnte eine Landung gar nicht sein, in einem Feld was gerade besät wurde, das mag der Bauer auf seinem Ochsenkarren gar nicht, aber so ist das mit dem Ballon. Wir fliegen nur knapp über dem sandigen Boden noch ein kleines Stück weiter auf ein wildes Feld und alle sind glücklich.
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kleine Mönche / es bringt Glück die Finger des goldenen Buddha anzufassen

Yangon (ehem. Rangoon) – Moderne trifft auch hier auf alte Traditionen und Überbleibsel aus der Militärdiktatur, die bis 2010 angedauert hat.
Ein Geheimtipp für einen kleine Erfrischung, in mitten der Open-Air-Bibliothek das Rangoon Teahouse.

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Swedagon Pagode / City life Yangon

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entspannter Mönch / Prachtbauten aus der Kolonialzeit

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Alte Ziegel werden gereinigt für die Wiederverwendung

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Parade – ein Junge wird in ein Kloster aufgenommen

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Kinder mit natürlichem Sonnenschutz Thanaka

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mobiler Streetfood Stand / Abtipper – handschriftliche Dokumente werden auf der Maschine abgetippt

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Berliner, Krapfen, Kreppel, Pfannkuchen …und auf polnisch Panczki… {gesprochen Poontschki}

Meine eigene kleine Kollektion selbst gemachter Berliner, gefüllt mit Marmelade, in Zucker gewälzt, mit Puderzucker bestäubt, mit Lila Zuckerguss, Schokolade und mit Vanillecreme gefüllt. Was mein, nach Süßem und Gebackenem süchtige Herz begehrt.

Und wisst ihr warum ich mir die Mühe mache selbst Berliner herzustellen? Der Duft im ganzen Haus aber noch viel besser ist, man kann so viel Marmelade und Creme reinfüllen wie man möchte… denn ich den Gekauften ist für meinen Geschmack immer viiiiel zu wenig.
Und Vanillecreme kann gar nicht genug drauf sein, deswegen schneide ich die Berliner durch und spritze eine großzügige Schicht zwischen die beiden Hälften.

Happy Fasching, Happy Fastnacht! Happy Karneval! Hier in Hamburg brauchen wir aber gar keinen Grund um Berliner zu futtern. In diesem Sinne, Happy Berliner!

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Dauer: ca. 3 Std.

Rezept für Berliner: (für etwa 25 Mini Berliner oder 12- 15 normale Berliner)

400 bis 450 g Mehl (gesiebt)
7 g getrocknete Hefe (1 Pck.)
1/4 TL Salz
60 g Zucker
1 EL Vanillezucker
2 große Eier
2 Eigelbe
50 g Butter
100 ml Wasser
100 ml Buttermilch
1 Zitrone (abgeriebene Schale)

1 Liter Pflanzenöl oder Butterschmalz zum ausbacken

Für die Creme:  (für alle Berliner doppelt so viel Creme benötigt)

1 Pck. Sahnepuddingpulver
300 ml Milch
250 ml Konditorsahne
1 Pck. Sahnesteif
4 EL Zucker
Vanilleschote

Außerdem zur Verzierung der anderen Berliner:

1/2 Vollmilch- Schokolade und eine handvoll gehackte Mandeln
100 g Puderzucker, 1 EL Zitronensaft, Lebensmittelfarbe und eine handvoll Zuckerherzchen
etwas Vanillezucker
etwas Puderzucker

oder was dein Herz begehrt …

Zubereitung der Berliner:

Mehl in eine Schüssel sieben und mit der Hefe vermischen.

In einem kleinen Topf Buttermilch, Wasser und Butter bei schwacher Hitze leicht erwärmen, bis die Butter schmilzt. Etwas abkühlen lassen.

Salz, Zitronenabrieb und Zucker zum Mehl geben und vermischen.

Nun die Eier sowie Eigelbe zügig unter die Flüssigkeit mischen und zum Mehl gießen.

Mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührers ca. 10 Minuten verkneten bis der Teig sich vom Rand löst. Je nach dem wie groß die Eier ausfallen, kann es sein, dass die Masse zu nass ist, dann noch etwas Mehl dazugeben, bis der Teig nicht mehr klebt.

Schüssel an einen warmen Ort stellen und ca. 1,5 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich in der Zeit verdoppeln.

In der Zwischenzeit die Creme vorbereiten.

Pudding mit 300 ml Milch und 4 EL Zucker nach Packungsanweisung kochen. Mit Frischhaltefolie abdecken (damit sich keine Haut bildet) und auskühlen lassen.
Sahne mit Sahnesteif und Vanillemark steif schlagen. Wenn der Pudding vollständig erkaltet ist, mit dem Handrührgerät verrühren, langsam die Sahne unterschlagen und kühl stellen.

Den Teig auf bemehlter Oberfläche etwas durchkneten und ca. 1,5 cm ausrollen. Mit einem Glas, ca. 3 cm Durchmesser Kreise ausstechen und 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort, z. B. neben der Heizung oder bei niedrigster Hitze im Backofen gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Friteuse oder den Topf mit dem Fett vorbereiten. Ich benutze am liebsten ein Thermometer. Perfekt werden die Berliner bei 175°C. Bei zu kaltem Fett saugen sich die Berliner mit Fett voll und bei zu heißem Fett verbrennen sie bevor sie innen gar sind. Also am besten immer wieder Temperatur messen, bevor die kleinen Teigbällchen reinkommen. Hier ist höchste Vorsicht geboten, das Fett ist soooo heiß, nicht die Finger verbrennen.

Am besten auch nur 3 bis 4 Berliner auf einmal backen bis jede Seite eine schöne hellbraune goldene Farbe hat. Jede Seite ca. 3 Minuten, die erste Seite mit geschlossenem Deckel und die zweite Seite bei geöffneten Deckel.  Fertige Berliner rausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Noch warme Berliner in Zucker wälzen und mit Hilfe einer langen Lochtülle die Hälfte mit Lieblingsmarmelade füllen. Die andere Hälfte aufschneiden und mit einer Rosettenspritztülle mit Creme füllen und wieder zudecken. Mit Puderzucker bestäuben. Die Marmeladenberliner nun mit geschmolzener Schokolade und Mandeln sowie mit gefärbten Zuckerguss und Herzchen dekorieren.

Und nun alle Nachbarn und Freunde einladen und ratz fatz alles verputzen, denn am besten schmecken sie am ersten Tag, ganz frisch und knusprig.

Zuckersüße Grüße.,

Katharina

 

Croquembouche & Brandy Snaps für eine rauschende & süße Silvesterparty

Nach dem Fest ist vor dem Fest. Kaum sind die Weihnachtsfeiertage vorbei, denke ich schon an Silvester. Dieses Jahr ist mir nach etwas schickem im Retro-Stil.

 

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Croquembouche, eine französische Spezialität die eigentlich zu Hochzeiten gemacht wird. Ich finde aber, sie eignet sich perfekt für eine rauschende Silvesterparty.

Der Name kommt von croque en bouche, übersetzt „kracht im Mund“ und gemeint ist das Karamell mit dem die Pyramide zusammengehalten wird. Gefüllt mit leichten Cremes und einer hübschen Zuckerfäden-Deko macht der Croquembouche mächtig was her. Und weil wir die Silvesternacht durchfeiern wollen, entscheide ich mich für eine Espressocreme.

 

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Ich gebe zu es ist etwas Arbeit. Aber eine Alternative für alle die sich doch nicht dran wagen wollen oder einfach an Zeitmangel leiden habe ich auch. Damit kann nichts schief gehen.
Kurzanleitung:
3-4 Päckchen Tiefkühl-Windbeutel und Zucker kaufen.  Windbeutel langsam, am besten über Nacht auftauen lassen.
Einen Sekt mit Deinen Liebsten schlürfen.
Bei Schritt 5. anfangen

Aber da Silvester ist und wir das das vergangene Jahr ordentlich verabschieden und das neue Jahr begrüßen wollen, gibt es noch mehr.

Brandy Snaps habe ich das erste Mal beim Australischen „Das große Backen“ gesehen und ich war begeistert. Kurz danach in meinem Australien-Urlaub habe ich dann überall gesucht und musste leider feststellen, dass es das nirgends gibt. Ein englisches Dessert ist es, etwas in die Jahre gekommen, das haben die Engländer nach Australien mitgebracht. Mittlerweile gehört es zu den eher seltenen Gebäcken, wo doch jetzt Macarons die Bäckereien der Welt eroberen.
Na gut wenn es das schon nirgends zu probieren gab, backe ich nach einem mitgebrachten Rezept und verzweifle. Irgendwas stimmt da nicht, vielleicht liegt es an den Zutaten, in Australien ist ja bekanntlich vieles anders.
Nach etwas Experimentierzeit habe ich nun das prefekte Rezept. Schön leicht und knusprig müssen die Röllchen sein, gefüllt mit Brandy-Sahne mein zweiter Favorit für die Silvesternacht.

 

_MG_6145 _MG_6168Beides sind elegante und sehr erwachsene Desserts wie ich finde.

Ich wünsche allen eine grandiose Party und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2015.

Croquembouche

 

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Dauer: ca. 3 Stunden
**etwas schwieriger, Brandteig ist tricky, daher genau an das Rezept halten oder oben genannte Kurzvariante wählen.

Zutaten für die Brandteig-Bällchen:

225 g Mehl
150 g Öl
240 ml Wasser
6 Eier (Größe M)

Zutaten für die Cremes:

Vanillecreme:

300 ml Milch
1 Päckchen Sahne-Puddingpulver
125 ml Schlagsahne
3 EL Zucker
Puderzucker nach Belieben
1 Vanilleschote
1/2 Päckchen Sahnesteif

Espressocreme:

200 ml Milch
100 ml sehr starken Espresso (2 Espressotassen, frisch gekocht)
1 Päckchen Sahne-Puddingpulver
125 ml Schlagsahne
4 EL Zucker
50 g Puderzucker
1/2 Päckchen Sahnesteif

Für das Karamell:
700 g Zucker

Utensilien:

Holzkochlöffel
eine Styroporpyramide oder einen leere saubere Sektfalsche
einen schönen großen Teller oder eine Tortenplatte
Gerader Schneebesen mit Kugeln (Rührblitz)
Alufolie
2 Stiltöpfe
Spritzbeutel
1 dünne Lochtülle
Zubereitung des Brandteiges:

1. Schritt:
Öl und Wasser in einem kleinen Stiltopf aufkochen. Mehl dazugeben und am besten mit einem Holzkochlöffel verrühren. Der Teig ist sehr fest und zäh, sodass man mit einem Schneebesen o. ä. nicht weit kommt. Außerdem ist es wichtig, dass der Teig anfängt am Topf anzubrennen, dabei bildet sich eine weiße Schicht. Ca. 2 Minuten lang rühren, dabei immer wieder die weiße Schicht abkratzen. Den Topf vom Herd nehmen und ca. 2 Minuten stehen lassen, damit der Teig etwas auskühlt.
Nun die Eier nacheinander! in die Masse geben und mit dem Holzlöffel in den Teig einrühren. Am Anfang ist es eine glitschige Angelegenheit, nach ein paar Rührberwegungen verbinden sich die Zutaten aber schön. Auf diese Art nacheinander die restlichen Eier reinschlagen und verrühren. Es sollte eine sehr feste, leicht glänzende Teigmasse entstehen die noch ganz leicht an den Fingern klebt. Etwas stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze auf 200°C. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Schritt:
Einen Spritzbeutel mit dem Teig füllen, die Spitze abschneiden und kirschgroße Häufchen auf das Backblech spritzen, dabei jeweils ca. 2 cm Abstand zum nächsten lassen. I. d. R. löst sich der Teig beim spritzen nicht so leicht ab. Dafür habe ich einen Trick. Ein Glas mit Wasser daneben stellen und ein kleines Messer in die linke Hand nehmen. Mit rechts spritze ich die kleinen Häufchen, mit links schneide ich mit nasser Messerspitze entlang der Spritzbeutelöffnung, dann hat man eine schöne Form und gleichgroße Bällchen.
15 bis 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Während des Backens den Backofen keinesfalls aufmachen, sonst fallen die Bällchen ein. Wenn die Zeit um ist, Backofen aufmachen und etwas auskühlen lassen. Auf diese Weise alle Bleche backen.

Während die Teigbällchen vollständig auskühlen, die Cremes zubereiten.

3. Schritt:


Zubereitung der Cremes
:

Sahne-Pudding mit der Milch und dem Zucker wie auf der Packung beschrieben aufkochen. Dabei schnell verrühren, damit sich keine Klümpchen bilden.
Auskühlen lassen, dabei immer wieder zwischendurch verrühren.

Espresso kochen und mit dem Zucker und dem Puddingpulver verrühren. Übrige Milch aufkochen und die Espresso-Puddingmasse einrühren. Auch hier schnell verrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Ebenso auskühlen lassen. Dabei zwischendurch verrühren.

250 ml Schlagsahne mit einem Päckchen Sahnesteif aufschlagen.

Mit einem Handrührgerät erst den Vanillepudding aufschlagen, dann den Espressopudding. Nun jeweils die Hälfte der Sahne sowie zum Vanillepudding das Mark der Vanilleschote dazugeben und zu einer gleichmäßigen Creme vermengen. Kaltstellen.

4. Schritt:
Einen Spritzbeutel mit einer langen Lochtülle vorbereiten und mit der Vanillecreme füllen. Die Hälfte der Bällchen befüllen, dabei seitlich in die dünneren Stellen einstechen. Man merkt wie die Bällchen schwerer werden, während man die Creme hineinspritzt.
Ebenso mit der Espressocreme verfahren.

5. Schritt:
Da alle Bällchen gefüllt sind, kann man nun die Pyramide aufbauen. Die Sektflasche oder Styropor-Pyramide mit Frischhalte-/Alufolie auskleiden. Auf einen hübschen großen Teller oder eine Tortenplatte stellen.

500 g Zucker in einen Topf geben und langsam schmelzen lassen bis der Zucker karamellisiert ist und alle Zuckerkristalle aufgelöst sind.
Karamell wird sehr heiß, daher sollte man hier sehr vorsichtig sein. Am besten eine kleine Schüssel mit Eiswasser daneben stellen, falls man sich doch verbrennt.

Nun jedes Bällchen einzeln in das Karamell dippen und am unteren Teil anfangen festzukleben. Dabei die Bällchen ruhig etwas weiter weg vom Falschenrand festkleben. So hat man einen etwas größeren Radius unten. Auf diese Weise nach oben hocharbeiten.

Wenn das Karamell zwischendurch zu hart wird, wieder etwas erwärmen. Das kann man allerdings nicht beliebig oft machen, ein Mal würde ich sagen, sonst verbrennt es und wird bitter und unbrauchbar. Daher sollte man hier zügig arbeiten.

6. Schritt:
Zum Schluss nochmals ca. 200 g Zucker karamellisieren. Auf der Arbeitsfläche etwas Backpapier auslegen und mit einem gerade Schneebesen (Link) feine Zuckerfäden produzieren. Das geht von ganz allein mit einer schnellen Bewegung von von links nach rechts und zurück. Am besten funktioniert es wenn der Zucker anfängt auszukühlen. Die noch leicht warmen Fäden sofort auf die Pyramide verteilen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Den Croquembouche sollte man so frisch wie möglich machen bevor man ihn serviert, maximal 3 bis 4 Stunden. Bis zum servieren trocken und kühl lagern.

Brandy Snaps

 

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Dauer: 1 Stunde (plus 1 Stunde Kühlzeit)
*einfach

Zutaten: (für 8 Röllchen)
wenn man mehr möchte, lässt sich das Rezept einfach verdoppeln

30 g Butter
50 g Zucker
30 g Mehl
30 g Honig
1 TL Ingwer
Spritzer Zitronensaft

250 ml Konditorsahne
50 g Puderzucker
2-3 EL Brandy (Brandwein wie Chantré, milder ist Cognac)

Zubereitung:

Butter, Zucker und Honig in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Mehl und Ingwer vermischen und mit einem Spritzer Zitronensaft in den Topf geben. Alles gut vermischen und auf etwas Backpapier auslegen. 1 Stunde kaltstellen.

Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, mit einer Schere vierteln.
Die Masse ist nun im Kühlschrank sehr fest geworden. Den Teig nun durch 8 Teilen, ca. 15-17 g schwere Kugeln formen. Je eine Kugel in die Mitte der zugeschnittenen Backpapierstücke legen. Die restlichen 4 Kugeln in den Kühlschrank legen.
Ca. 10 Minuten goldbraun backen. Die Kugeln zerlaufen zu flachen Kreisen mit vielen kleinen Bläschen.
Aus dem Backofen nehmen und auf ein Holzbrett oder die Arbeitsfläche legen (es sollte Holz sein, kein Granit oder Fliesen, sonst kühlt es zu schnell ab).
Mit Hilfe des Stils eines Kochlöffels und des Backpapiers die Zuckermasse auf den Stil rollen und dabei kleine Röllchen formen.

Am besten man legt sich vier Kochlöffel o.ä. mit einem ähnlich dicken Stil zurecht, da es recht schnell gehen muss. Die Röllchen werden sehr schnell fest.

Die restlichen 4 Kugeln in den Backofen geben und ebenso aufrollen.

Schlagsahne mit Sahnesteif und Puderzucker leicht aufschlagen. Brandy nach Belieben dazugeben und steif schlagen. Konditorsahne wird fester als normale Schlagsahne, daher eignet sie sich hierfür sehr gut.

Mit einem Spritzbeutel die Röllchen von beiden Seiten jeweils bis zur Mitte befüllen und servieren. Man sollte die Sahne so kurz vor dem Servieren wie möglich in die Röllchen spritzen, damit sie schön knackig bleiben.

Liebste Grüße, Katharina

Spekulatius Cheesecake

Für alle Cheesecake-Liebhaber habe ich mir eine weihnachtliche Cheesecake Variante überlegt.

Spekulatius-Cheesecake

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Eigentlich war es so…

Eine liebe Freundin und ich waren Kaffee trinken und Kuchen essen. Wir haben uns ein leckeres Stück New York Cheesecake geteilt und sie hat mich gefragt, ob ich ihr nicht auch so einen Cheesecake zum Geburtstag backen würde. Und das lass ich mir ja nicht zwei Mal sagen.

Da wir uns aber gerade in der schönsten Zeit, in DER Backsaison schlechthin befinden dachte ich mir, dass ein normaler Cheesecake irgendwie nicht passt. Und da Spekulatius herzallerliebst weihnachtlich sind, aber auch irgendwie langweilig und trocken, kam mir die Idee für diesen weihnachtlichen Spekulatius Cheesecake.

Ihr habt noch keine Idee für Euren Adventskaffee mit der Familie- hier ist sie.

 

Zutaten: (für eine 20 cm Springform)

250 g Spekulatiuskekse
50g gemahlene Haselnüsse
75 g Butter

200 g Zartbitterschokolade
200 g Vollmilchschokolade
200 g Schlagsahne
1 TL Lebkuchengewürz
600 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
40 g Zucker
2 EL Speisestärke
2 Eigelb (Größe M)

Puderzucker

Zubereitung:

Springform mit Backpapier auslegen, die Seiten auch.

150 g Spekulatius zerbröseln. Entweder Kekse in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Nudelholz darüberrollen oder in einen Standmixer mit Messer geben und kurz aufmixen, dann hat man auch ganz feine Brösel.

Butter schmelzen und zusammen mit den Haselnüssen zu den Keksbröseln geben, alles gut vermischen. Nun auf den Boden der Springform gleichmäßig verteilen und beiseite stellen.

Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze auf 125°C und Umluft auf 100°C.

Sahne in einem Topf erhitzen und zur Seite stellen. Sofort die Schokolade dazugeben. Diese löst sich nun in der heißen Sahne auf. Mit einem Schneebesen vorsichtig verrühren, sodass sich die Sahne und die Schokolade miteinander verbinden.

Frischkäse, Zucker, Lebkuchengewürz, Speisestärke und Eigelb mit einem Handrührgerät verrühren. Die Schokolade dazugeben und verrühren bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Am besten mit dem Handrührgerät anfangen und dann zum Schluss noch mit einem Kuchenspaten die Frischkäsereste vom Boden der Schüssel unterziehen.

Schokoladenmasse in die Springform geben und 60 Minuten backen.

Kuchen aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Am besten über Nacht, denn anfangs ist die Frischkäsemasse noch recht flüssig.

Man sieht wenn der Kuchen so weit ist ihn aus der Form zu nehmen, dann ist die Frischkäsemasse fest und bewegt sich nicht wenn man leicht an der Form rüttelt.

Übrige Spekulatiuskekse (13 Stück) an den Rand des Kuchens kleben (sie kleben von ganz allein an der Schokoladenmasse) und die Seiten mit etwas Puderzucker verzieren.

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Weihnachten kommt immer näher, ich kann es kaum erwarten.

Bis dahin wünsche ich allen eine zuckersüße Vorweihnachtszeit.

Katharina